Rhodos

Rhodos – Urlaubsziel nicht nur für Kulturbeflissene

Das zu Griechenland gehörige Rhodos hat sich zu einer der beliebtesten Ferieninseln der Deutschen entwickelt. Durch seine Lage unweit der türkischen Küste ist es mit über 3000 Sonnenstunden pro Jahr eines der sonnenreichsten Reiseziele des Mittelmeers. Entsprechend heiß und trocken ist das Klima auf dieser nur etwa 1400 qkm kleinen Insel, mit Tagestemperaturen von über 40 ° C im Sommer. Dadurch ist die Insel sehr karg, die Vegetation besteht hauptsächlich aus Kiefern, Pinien und Agaven, ergänzt von prächtig blühenden Bougainvillea und anderen Blütenpflanzen, die Rhodos im Frühjahr in ein Blütenmeer verwandeln. Rhodos gehört nicht nur zum festen Programm vieler Kreuzfahrtschiffe, sondern wird auch von vielen deutschen Flughäfen aus direkt angeflogen. Vom internationalen Flughafen Diagoras aus ist man mit dem Bus schnell in der ebenfalls Rhodos genannten Hauptstadt an der Nordspitze der Insel.

Abwechslungsreiche Ferien auf Rhodos

Rhodos ist in erster Linie für historisch Interessierte ein ergiebiges Reiseziel. Bedingt durch seine wechselvolle Geschichte zwischen Orient und Okzident bietet die Insel viele historische Stätten aus den vergangenen 2500 Jahren. Hauptattraktion ist Rhodos-Stadt selbst, das für eine lange Zeit das Zentrum der Kreuzritter war. Dem entsprechend datieren die Hauptattraktionen sämtlich aus dem Mittelalter. Neben der erhaltenen imposanten Stadtmauer beeindruckt vor allem der Großmeisterpalast der Johanniter. Daneben wirken die Reste der Akropolis und des Aphrodite-Tempels aus dem Altertum eher spärlich. Wer die Insel selbst erkunden will, der sollte sich am besten einen Roller mieten, mit dem eine Runde um die knapp 80 km lange Insel in einem Tag zu bewältigen ist. Entlang der Ostküste nach Süden kann man den fest in englischer Hand befindlichen Ferienort Faliraki getrost links liegen lassen. Dagegen darf die weiter südlich gelegene Akropolis von Lindos als ein Höhepunkt der Insel angesehen werden, ebenso wie die Ruinen von Kreuzfahrerburgen überall entlang der Küste, stellvertretend sei hier nur Monolithos an der Westküste genannt. Hinzu kommen die zahlreichen orthodoxen Kirchen, die allen Besuchern geöffnet sind. Doch auch für Sonnenanbeter und Wassersportler bieten sich zahlreiche Möglichkeiten. Allerdings lässt die Sauberkeit der Strände manchmal etwas zu wünschen übrig. Das bergige Landesinnere wiederum ist wie geschaffen für Mountainbiker, wenn diese die hohen Temperaturen nicht fürchten.